DAS PROJEKT

In NRW werden jedes Jahr über 150 000 Kinder geboren, die Tendenz ist steigend. Die Berufsgruppe der Hebammen spielt dabei eine wichtige Rolle, denn sie betreuen Frauen, ihre Kinder und Familien während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und der Phase der frühen Elternschaft.

Das Recht auf Hebammenhilfe wird Frauen in Deutschland gesetzlich zugesichert. Zurzeit ist jedoch nicht bekannt, ob und in welcher Form Frauen ihr Recht auf Hebammenhilfe in Anspruch nehmen können, da kaum aussagekräftige Daten zur Versorgung mit Hebammenhilfe in Deutschland existieren.

Datenerhebung zur Versorgungssituation in NRW

Der Runde Tisch Geburtshilfe NRW hat in seinem Abschlussbericht 2015 die Empfehlung ausgesprochen, sich dieser Problematik in Form einer Datenerhebung zur Versorgungssituation in NRW zu widmen. Das Projekt wird finanziert durch das Landeszentrum Gesundheit NRW (Förderkennzeichen LZG TG 72 001/2016). Projektlaufzeit: 21.11.2016 - 31.12.2019

Es werden 10.000 Frauen nach der Geburt ihres Kindes angesprochen und gebeten an der Befragung teilzunehmen. Darüber hinaus steht es allen Frauen, mit 3 bis 5 Monate alten und in NRW geborenen Kindern offen, sich an der Befragung zu beteiligen, auch wenn zuvor nicht angesprochen wurden. Wir wollen herausfinden, welche Hebammenleistungen Frauen und ihre Familien in der Zeit von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und früher Elternschaft in Anspruch nehmen. Diese werden abgeglichen mit den gesetzlich festgelegten Möglichkeiten und der von den Familien benötigten bzw. gewünschten Betreuung.

Die Hebammenbefragung wurde am 15.07.2018 beendet. Wir danken allen Hebammen die teilgenommen haben!

Die Hebammenversorgung wird sowohl aus Sicht der Frauen, als auch aus Sicht der Hebammen dargestellt. Dies erfolgt ganz allgemein, aber auch bezogen auf die jeweiligen Regionen. Durch die parallele Befragung von Frauen und Hebammen erhoffen wir uns eine besonders umfassende Darstellung der geburtshilflichen Versorgung in NRW geben zu können.

Hebammen in NRW